15.000 km mit dem Tesla Model 3

Von dem täglichen Weg zur Arbeit bis hin zu zwei längeren Roadtrips in den Schwarzwald. Mittlerweile habe ich etwas mehr als 15.000 km und knapp über 6 Monate Erfahrung mit meinem Tesla Model 3 gesammelt und möchte somit meinen ersten Erfahrungsbericht zum Auto verfassen.

Fahrverhalten, Reichweite und Standverbrauch

Das Fahrverhalten ist seit dem ersten Tag genial. Ich habe die Base Performance Variante (Long Range mit Performance Software) erhalten und bin sowohl mit der Leistung als auch mit dem grundsätzlichen Fahrverhalten sehr zufrieden! Das Fahrwerk ist – für mein Empfinden – genau „hart genug“ und benötigt definitiv keine härteren Federn. Von der Höhe würde ich das Fahrzeug definitiv nicht tiefer haben wollen, da ich teilweise an einigen Stellen bereits sehr knapp an einem Unterboden-Kratzer davongekommen bin. Klar, wenn man nur in der Stadt und Autobahn unterwegs ist, dann merkt man von der Höhe nichts. Geht es jedoch in Tiefgaragen oder auf erhöhte SB-Waschboxen (als Beispiel), dann hofft man nur, dass man da nichts unten anschleift! 😉

Durch die Performance Software stehen mir natürlich so ziemlich alle Features des M3P zur Verfügung. Ich selbst habe den Track Mode (v2) noch nicht getestet, habe jedoch schon das ein oder andere Mal etwas tiefer auf das Strompedal gedrückt! Auch wenn ich der Meinung bin, dass man so viel Performance nicht braucht, macht es dennoch Spaß und bringt einem jedes Mal das bekannte „Tesla Grinsen“ ins Gesicht! 😊

Wenn man ein Dauergrinsen haben möchte, dann muss man logischerweise mit einer geringeren Reichweite kalkulieren. Das Thema „Reichweite“ finde ich sehr schwer zu beschreiben, da es von so vielen Faktoren abhängt. Außerdem lebt man im Normalfall nicht nach der Philosophie: „Ich lade bis 100% und fahre zum Nachladen bei ca. 5% zur Säule“.

Logischerweise sollte man weniger bremsen, sondern eher rekuperieren. Bei „Vollstrom“ auf der Autobahn oder von der einen Ampel zur nächsten, steigt der Verbrauch logischerweise ebenso. Abseits des eigenen Fahrverhaltens haben folgende Faktoren einen mehr oder weniger starken Einfluss auf die Reichweite:

  • Temperaturen: Bei kaltem Wetter geht der Verbrauch etwas hoch. Wenn man die Heizung dazu schaltet, dann steigt der Verbrauch noch weiter. Meine typische Innen-Temperatur ist 18 Grad. Wenn ich bei kälteren Temperaturen mit 18 Grad unterwegs bin, dann steigt mein Verbrauch (bei gleicher Fahrweise) von ca. 140-150 wh/km auf ca. 160-180 wh/km.
  • Lang- oder Kurzstrecke: Ob man mit einer Ladung durchfährt, oder den typischen täglichen Weg zur Arbeit hat, macht einen erheblichen Unterschied. Bei Langstrecken merkt man den Verlust m. M. n. nicht so stark wie bei Kurzstrecken. Vor allem im Winter machen sich Kurzstrecken erheblich bemerkbar. So verbrauche ich für die ersten 10 Kilometer meistens genauso viele Prozente, wie für die restlichen 20-30 km zur Arbeit. Der Grund dafür ist, dass die Batterie „auf Betriebstemperatur“ gebracht wird und man somit bei den ersten Kilometern statt 5 km pro Prozent eher 3 km pro Prozent weit kommt. Bei Langstrecken merkt man das nicht so stark, da die Batterie nur einmalig „auf Betriebstemperatur“ gebracht wird. So bin ich im Spätherbst (bei einer Außentemperatur von ca. 4-8 Grad) gute 450 km weit gekommen. (SoC 90 % und mit ca. 5 % am Supercharger angekommen.
  • Regen: Starker Regen und nasse Fahrbahnen wirken sich ebenso auf den Verbrauch aus. Auch wenn die Auswirkung m. M. n. meist nicht extrem ist. Nach meiner Erfahrung sollte man es jedoch nicht vernachlässigen. Besonders auf Langstrecken sollte man hier aufpassen und nicht zu knapp kalkulieren. Lieber einen Supercharger vorher nehmen, als eine stressige Fahrt zu haben! Bei unserer Fahrt in den Schwarzwald macht es am Ende ca. 5-10 % aus. (Starker Regen, ca. 30 Minuten lang). Normalerweise ist die Planung vom Navi sehr konservativ, sodass ich meistens mit ca. 5-15 % Mehrkapazität ankomme. Bei der Fahrt in den Schwarzwald sah es vor dem Regen auch so aus. Laut der Berechnung wäre ich statt mit 10 % mit 22 % angekommen. Am Ende bin ich jedoch mit 5 % weniger Ladung angekommen, als die Berechnung am Anfang angegeben hat. (Ankunft mit 5 %, somit nur eine 5 % Abweichung von der initialen Berechnung, jedoch mit einer ca. 17 % Abweichung zum Stand „vor dem Regen“. Zu dem Regen gingen jedoch die Temperaturen ebenso auf ca. 2 Grad runter.)

Aktuell liegt mein Verbrauch (nach 15.600 km) bei ca. 160 Wh/km. Ich habe das Fahrzeug zum Herbst-Anfang bekommen und habe somit noch keinen richtigen Sommer erlebt. Somit gehe ich davon aus, dass mein Gesamt-Verbraucht zum Sommer wieder in Richtung 145 Wh/km gehen wird. (So wie vor dem Winter)

Zum Thema Standverbrauch gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Ohne Sentry-Mode (Wächtermodus) verbraucht das Auto in der Nacht ca. 1 %. Somit würde ich pro Tag von einem Verlust von 1-2 % rechnen. Hat man hingegen den Sentry-Mode an, dann steigt der Verbrauch natürlich etwas, da das Auto nicht „einschläft“ und die Kameras ständig laufen. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass während meiner Arbeit einen Verlust von 3-5 % habe. (Standzeit ca. 8 Stunden)

Ich benutze keine externen Apps, die mir irgendwelche Werte auslesen und somit das Auto vom Einschlafen abhalten. Somit finde ich die Verbrauchswerte im Stand (sowohl mit Sentry-Mode als auch ohne) vollkommen akzeptabel. Im Urlaubsfall würde ich einfach von 2 % pro Tag (ohne Sentry-Mode) ausgehen und das Auto auf ca. 90 % laden. Somit sollte selbst ein 30-tägiger Urlaub kein Thema sein. 😉

Das Auto wird eigentlich nur besser! Over-The-Air-Updates!

Besonders cool finde ich die Over-The-Air-Updates. Auch wenn der Download mittlerweile nur noch via WLAN geht, so kriegt man die Benachrichtigung eines bevorstehenden Updates per LTE. Das Gefühl in das Auto zu steigen und etwas Neues oder Verbessertes zu haben, ist einfach genial. Während der sechs Monat hat sich einiges getan. Ohne jedes Detail hier zu benennen, hier einige Updates der letzten sechs Monate:

  • Performance Update: Steigerung der Peak-Power-Performance um ca. 5 %
  • (True-)One-Pedal-Driving: Das Auto rekuperiert bis 0 km/h und bleibt automatisch stehen. Die Bremse braucht man im Normalfall nicht mehr.
  • YouTube, Netflix und Twitch im Auto!
  • AI-Technik für die Scheibenwischer: ständige Verbesserung der Scheibenwischer
  • Alle Fenster einen Spalt weit öffnen per App!
  • Verbesserung der Navigation: Navigation zu Terminen, zur Arbeit und nach Hause (Zeitgesteuert), die Möglichkeit Locations auf der Karte auszuwählen (touch) und Google-Infos (Öffnungszeit, etc) zu erfahren, anzurufen oder direkt dahin zu navigieren
  • Verbesserung Sentry-Mode: Neben grundlegenden Verbesserungen ist die Rückfahrkamera nun auch Bestandteil der Sentry-Mode-Aufnahmen
  • Visualisierungen: Pylonen, Mülltonen, Ampeln (mit Status rot, orange, grün), Stop-Schilder, Straßenmarkierungen
  • Verbesserung vom Autopilot (deutlich weniger Phantombremsungen)
  • Schnelleres Laden per DC: bis zu ca. 200 kW
  • Joe-Mode: Systemsounds sind leiser
  • Soundsteuerung wurde verbessert und Sprachen wurden hinzugefügt
  • Lautstärke passt sich automatisch an, wenn die Tür aufgeht
  • Anzeige von öffentlichen Ladesäulen in der Navigationskarte
  • Diverse neue Spiele
  • Und vieles mehr (Bugfixes, weiter Features, etc)

Diese paar neuen Features sind mir so hängen geblieben. Es waren jedoch definitiv mehr als nur die paar Aufgezählten. Und sowas habe ich bis jetzt in keinem Auto erlebt! Einfach cool, wenn das Auto mit der Zeit einfach besser wird!

Fehlermeldungen

Neben den coolen neuen Features habe ich auch diverse Fehlermeldungen bekommen. Nichts Schlimmes, aber ich will ja nicht nur Positives berichten! 😉

  • Ladeanschlusskappen-Sensor - Ladeanschluss funktioniert evtl. nicht wie erwartet.
    • Diesen Fehler habe ich schon lange nicht gesehen. Vermutlich gefixt durch ein Update.
  • Wächter-Modus momentan nicht verfügbar: unter 20 % funktioniert der Modus nicht mehr.
    • Normales Verhalten und eigentlich kein Fehler. Sollte man nur wissen!
  • Linker / rechter Sensor blendet:
    • Kommt vor, wenn die Sonne von der Seite auf die Kameras scheint. (Oder ein Auto von hinten blendet). Habe es bisher jedoch keine Einschränkungen aufgrund des Fehlers bemerkt
  • Spotify hängt sich auf.
    • Wurde durch ein Update behoben. Als Workaround musste man kurz Tune-In auswählen und schon hat Spotify (bzw. damals Spötify) wieder funktioniert. 😉
  • Der Monitor geht aus und rebootet.
    • Habe ich bis jetzt zweimal gehabt. Einmal im Stand und einmal während der Fahrt. Bis auf den Punkt, dass man seine Geschwindigkeit nicht mehr sieht und die Sounds nicht mehr funktionieren, ist das nicht so wild. Der Reboot dauert nur paar Sekunden und das Auto ist voll funktionsfähig! 😊
  • Auto kann via App nicht geöffnet werden.
    • Dieses Problem hatte ich bis jetzt nur einmal. Die Lösung war jedoch ganz einfach: Smartphone in den Flugmodus versetzen, kurz warten und dann den Flugmodus wieder deaktivieren. Dennoch würde ich immer eine RFID-Karte (Tesla-Card) dabei haben!
  • Kein Radio, keine Heizung und keine Sitzheizung:

Das Gute dabei ist, dass die Fehlermeldungen mittlerweile aussagekräftiger sind als am Anfang. Auch das war ein Bestandteil eines Over-The-Air-Updates. Die meisten Fehler verschwinden entweder automatisch oder nach einem „Einschlafzyklus“.  Viele Leute beschweren sich über die Fehlermeldung vom Sentry-Mode (USB-Gerät zu langsam o. Ä.). Das Problem gab es vermutlich schon immer, bloß wird seit einem Update dieses Problem auch als Fehlermeldung angezeigt. Ich selbst habe das Problem bis dato nicht gehabt, da ich von Anfang an eine externe USB 3 – SSD für die Aufnahmen verwende.

Ladesituation

Ich wohne in einer Wohnung und habe ohne Weiteres keine Möglichkeit zu Hause zu laden. Das ist jedoch bis jetzt noch nie ein Problem gewesen. Der Grund dafür sind die zahlreichen (kostenfreien) Lade-Möglichkeiten. Kurz und knapp: Entweder lade ich beim Einkaufen, beim Fitness Studio oder seit Neustem beim Arbeitgeber. Auf Langstrecken nutze ich meine freien Supercharge Kilometer. Im Urlaub wählt man ein Hotel mit Lademöglichkeit. Somit bin ich bis jetzt über 15.000 km kostenfrei & stressfrei gefahren. Selbst wenn man nichts Kostenloses in der Nähe hat, so hat man unzählige öffentliche Säulen hier im Ruhrgebiet. Seitdem ich mit einem Elektroauto unterwegs bin, fallen mir erst die ganzen Säulen auf. So wenig sind es (hier im Ruhrgebiet) definitiv nicht! Auch auf Langstrecken hat man mittlerweile eine recht gute Infrastruktur vorhanden. Selbst die Ausschilderung der Elektrosäulen auf Autobahn-Schilder wird immer besser und besser. Langsam wird’s! 😊

Stauraum im Kofferraum

Das Volumen im Kofferraum war für mich anfangs sehr bedenklich, schließlich wollte ich mir eigentlich einen Kombi holen. Das hat sich jedoch mittlerweile gelegt. Zwar finde ich die Größe der Kofferraum-Öffnung immer noch sehr schmal, jedoch habe ich mich damit abgefunden und habe bis jetzt kein wirkliches Problem gehabt. Vom Volumen her ist der Kofferraum super. Unsere Urlaubstasche passt perfekt in den Unterboden und somit haben wir den gesamten (tiefen) Kofferraum für anderes Zeug frei. Ladekabel und alles „Fahrzeug-Spezifisches“ lagern im Frunk. Für mich ist das Thema Kombi somit definitiv verkraftet und ich schaue keinem Kombi mehr hinterher! 😊

Wartung

Bis auf den Reifenwechsel habe ich bis jetzt noch keine Wartungen am Fahrzeug gehabt. Einmal ohne Gummi-Pads und einmal mit. Beides geht, nur ist es mit den Pads m. M. n. einfacher und sicherer. Die Auslieferungsmängel habe ich bis jetzt auch noch nicht beseitigen lassen. Dazu gibt es aber noch einen detaillierteren Blog-Beitrag!

Was stört mich noch am Auto?

Kein Auto ist perfekt. Auch am Model 3 gibt es paar Punkte, die ich noch nicht sehr gut finde. Software-Themen werden sicherlich durch ein Update verbessert werden. Da bin ich mir sicher. Jedoch gibt es auch neben der Software paar nicht so schöne Sachen, die mich etwas stören. Aber fangen wir mal mit der Software an, die sicherlich nur besser werden wird:

  • Automatiken
    • Scheibenwisch-Automatik: mittlerweile besser, aber noch lange nicht perfekt.
    • Fernlichtautomatik: Muss definitiv verbessert werden. Aktuell unbrauchbar.
  • Navigation
    • Die Führung ist teilweise sehr fraglich. Es wird die OpenStreetMap Führung mit Google Map Darstellung verwendet.
    • Keine Zwischenziele möglich! Obwohl bei Langstrecke die SuperCharger als Zwischenziel angezeigt werden. So schwer kann es dann wohl nicht sein.
    • Destination-Hotels sind nicht mehr so leicht zu finden, seitdem die öffentlichen Säulen angezeigt werden. Vielleicht sollten die Destination-Hotels eine andere Farbe auf der Karte kriegen?!
    • Filter-Option für Säulen (wie viel KW, Anbieter, etc) aktuell nicht möglich
    • Man sieht nicht wie viele Fahrzeuge aktuell zum gewählten SuperCharger unterwegs sind. Eine Anzeige wie viele Fahrzeuge zum gewählten SuperCharger aktuell navigieren wäre jedoch sicherlich praktisch, da man ggfs. Dann doch einen anderen Charger anfangen würde.
  • App
    • Separate (De-)Aktivierung der Klimaanlage nicht möglich
    • Sitzheizung aktivieren ohne, dass man die Heizung aktivieren muss aktuell auch nicht möglich.
    • Verstellung der Ladestärke (So wie im Auto es möglich ist: 5 A – 16 A) via App nicht möglich
  • Generelle Features die ich gerne noch im Auto hätte
    • Ein „Nerd-Mode“: Mehr Angaben zu den Sensoren (Temperatur, Leistungsaufnahme der Motoren, der Heizung, etc.). Im Prinzip alles das, was Drittanbieter-Apps hier zur Verfügung stellen.
    • Sentry-Mode Videos im Auto gucken (soll kommen)
    • Sensibilität vom Sentry-Mode ändern können
    • Memory-Funktion vom Beifahrer-Sitz (soll kommen)
    • Zeitbasierte Zugangsmöglichkeit: Bspw: Smartphone Key A darf nur täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr das Auto öffnen.
    • Seitenkameras anzeigen beim Rückwärtsfahren (soll kommen)

Zum Thema Hardware gibt es auch paar Sachen, die ich nicht so gut finde:

  • Scheibenwischer
    • Halte ich für nicht so toll. Teilweise habe ich das Gefühl, dass sie eher schmieren als wischen. Vielleicht muss ich sie aber auch mal auswechseln.
  • Ladeanschluss hinten links
    • Teilweise kann man nicht vernünftig mit einem festen Ladekabel an den Anschluss kommen. Ich glaube, dass der Ladeanschluss vorne (mittig) die bessere Alternativ wäre. Aber auch das bringt Nachteile: Optik, Platzreduzierung im Frunk, Hohe Schäden bei kleineren Auffahr-Unfällen, etc
  • Verbesserung der Tür-Isolierung
    • Aktuell kommt der ganze Schmutz in die Innenseite der Tür-Rahmen, da die Gummi-Dichtungen nur sehr tief sitzen. (Kann man zwar selbst nachrüsten, halte ich aber für den falschen Ansatz. Aus meiner Sicht eine Konstruktionsschwäche, die vom Hersteller angepasst werden sollte. Zum Beispiel doppelte Dichtungen, wobei eine außen sitzen sollte.)
  • Seitenspiegel
    • Dunkeln bei Nacht sehr stark ab. Wenn man rückwärts einparken muss, dann sieht man so ziemlich nichts.
  • Belüftung / Heizung
    • Ich habe das Gefühl, dass die Heizung teilweise nicht konstant die Temperatur hält. Man stellt beispielsweise 18 Grad ein. Das Auto erwärmt sich deutlich. Fährt man nun (schneller) längere Strecken, so wird es sehr spürbar kälter im Auto.
  • Licht
    • Meiner Meinung nach nicht up-to-date. Hier hätte Tesla ein besseres Lichtsystem verbauen sollen. Egal ob Abblendlicht oder Fernlicht. Beides können diverse Konkurrenten definitiv besser. Auch die Beleuchtung in den Kurven ist verbesserungswürdig.
  • Tür-Griffe
    • Für mich super. Für fremde Mitfahrer, die noch ein Model 3 gesehen habe, sind die Tür-Griffe ein Horror. Sowohl beim Ein- als auch beim Aussteigen. Die Leute kommen damit einfach nicht klar.

Fazit nach 15.000 Kilometern

Abseits vom Antrieb, welcher definitiv besser als jeder Verbrenner ist, ist das Model 3 ein super Fahrzeug. Das Fahrverhalten ist m. M. n. perfekt. Es macht Spaß ins Auto einzusteigen, das Auto zu fahren und mit einem Grinsen auszusteigen. Die Performance zaubert einem immer ein Grinsen ins Gesicht. Ob es mit leisem „zischen“ bergauf oder mit der Rekuperation bergab geht, in jeder Lage hat man Performance und jede Menge Spaß! Der futuristische Innenraum ist zeitgemäß und irgendwie „logisch“, wenn man schon mal ein Smartphone in der Hand gehabt hat. Die Möglichkeit das Auto per App vorzuheizen ist zwar kein Alleinstellungsmal, jedoch immer eine Freude, wenn man in ein perfekt temperiertes Auto steigt. Unabhängig von der Außentemperatur! Mit PIN-to-Drive kann man in Ruhe schlafen. Der Kofferraum stellt für meine Ansprüche genügend Platz zur Verfügung. Eine Tankstelle vermisse ich definitiv nicht und beim Laden habe ich bis jetzt keine Sekunde Stress empfunden. Die Fahrt in den Urlaub wird zum kleinen Erlebnis. Steht man im Stau, dann ärgert man sich nicht, sondern schaut sich einfach die nächste Folge auf Netflix an! Reichweiten-Probleme mit einem Tesla? Nein, gibt es nicht. Dafür ist das Tesla Supercharger Netz einfach zu gut ausgebaut. Und das Gute ist: Es wird sogar noch besser sein, wenn du das hier liest. Ich glaube, man merkt schon, dass ich den Kauf vom Model 3 auf keinen Fall bereue! Bis jetzt bin ich superzufrieden und kann mir aktuell nicht vorstellen je ein anderes Auto fahren zu wollen! 😊

SuperCharge


Wenn auch du dir einen Tesla bestellen willst, dann würde es mich freuen, wenn du meinen Ref-Link verwendest!

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