Die Bestellung ist raus!

Nie mit gerechnet und nie drüber richtig nachgedacht – und nun ist mein Tesla Model 3 bestellt!
 
Aber fange ich mal vorne an… 😉
 
Ich war schon seit langer Zeit auf der Suche nach einem neuen Auto gewesen. Der Grund war ganz einfach: Mein aktuelles Fahrzeug (Baujahr 1998) ist in die Jahre gekommen und ich müsste – um durch den nächsten TÜV zu kommen – einen Betrag von ca. 1000-2000 Euro investieren. Rein rechnerisch wären die Kosten somit höher als der Verkaufswert vom Auto. Somit ging es also mit der Suche nach einem Fahrzeug los.
 
Mein Fahrprofil würde ich grob mit 80 % Autobahn und 20 % Stadtverkehr beschreiben.

Bei der Suche hatte ich mir paar Kriterien für das neue Fahrzeug gesetzt:

  • Ein Kombi sollte es sein, da wir mit dem Auto auch mal längere Strecken reisen
  • Ein Automatik-Getriebe, da ich keine Lust mehr habe auf das tägliche Schalten (im Stau / Stadtverkehr)
  • Ein Abstandstempomat, damit das Reisen auf der Autobahn entspannter ist
  • [Ein Diesel, da meine tägliche Fahrt zur Arbeit ca. 30-40 km (einfache Strecke) beträgt]
  • [Eine ordentliche Soundanlage sollte vorhanden sein]

Mit diesen Kriterien bin ich auf die Suche gegangen und bin am Ende immer wieder bei folgenden Fahrzeugen gelandet:

  • Skoda Octavia RS
  • Skoda Superb
  • Volvo V60
  • BMW 320d

Zwar gibt es für meine Kriterien auf dem Markt durchaus weitere Fahrzeuge, jedoch haben mir die Fahrzeuge einfach nicht gefallen.

Mit den oben genannten Fahrzeugen (außer dem Volvo) habe ich dann auch mindestens eine Probefahrt gemacht. Keins der Fahrzeuge hat mich jedoch am Ende 100%-ig überzeugt.

Da ich im Ruhrgebiet lebe und ein Fahrverbot für ältere Diesel als sehr wahrscheinlich einschätze, musste es mindestens ein Euro-6d-Tmp Fahrzeug werden. Somit flog der eigentlich Favorit (Skoda Superb) raus, da hier keine Euro-6d-TMP Norm angeboten wird.  Am Ende des Ganzen habe ich mich dann für einen Skoda Octavia RS entschieden, da es in der Gesamtbetrachtung die vernünftigste Option für mich gewesen ist.

In Summe, hätte mich der neue Skoda Octavia RS TDI 2.0 ungefähr 41.000 Euro gekostet. Zugegeben: mit nahe zu Vollausstattung! Die Bestellung würde einen Vermittler gehen, wodurch ich ca. 19 % Ersparnis hätte und somit ungefähr auf denselben Preis kommen würde, wie ein baugleiches Vorführfahrzeug.

Nun, auch hier war ich aber am Ende etwas unsicher. Am liebsten hätte ich ein Euro-6d ohne TMP. Beschäftigt man sich mit dieser Euro-Norm etwas tiefer, dann stellt man fest, dass die „temporäre Zwischennorm“ eben nur „temporär“ ist. Soll heißen: Die Auflagen werden nicht erfüllt, wodurch sich mir dann die Fragen in den Kopf stellten:

  • wie lange kann ich das Fahrzeug bedenkenlos nutzen?
  • wie entwickeln sich die Fahrverbotszonen für diese temporäre Norm?
  • besteht eine Umrüstungsmöglichkeit und wer zahlt sie?

Außerdem auch grundsätzliche Fragen zum Diesel:

  • wie lange wird der Diesel noch subventioniert? (Ein Grund für den günstigeren Preis)
  • wie entwickeln sich die Steuer?
  • habe ich wirklich Lust mich ständig Gedanken zu Verboten zu machen?

Also, wie man sieht, wäre das kein Kauf von dem ich wirklich überzeugt wäre.

Der Kundentermin

Bei einem Kundentermin traf ich dann einen frischen Tesla-Fahrer. Er zeigte mir stolz die – via App gesteuerte – Klimatisierung von seinem neuen Tesla. „Coole Sache“ dachte ich mir und fragte ihn nach typische Sachen zur Elektromobilität aus.

  • wie lange reicht der Akku?
  • wo lädst du dein Auto?
  • was kostet dich das Auto und das Laden?
  • etc.

Als ich dann abends zu Hause war, lies mich der Gedanke nicht los. Also habe ich mir das Tesla Model 3 mal angeschaut und dabei festgestellt, dass die Preise gar nicht mehr so hoch sind, wie ich sie mal vor einigen Jahren auf dem Schirm hatte. (Damals Model S / X).

Aus reinem Interesse – und ohne wirklichen Kauf-Gedanken –  erkundigte ich mich dann tiefer zum Thema Elektromobilität und vor allem zum Tesla Model 3. Dabei bin ich auf diverse Forum-Beiträge und YouTube-Videos gestoßen, die einem auf jeden Fall „Lust auf mehr“ gemacht haben.

Das Mieter-Problem

Da ich zur Miete lebe und somit nicht mal ebenso in der Garage mein Auto laden kann, ging es auf die Suche nach Ladesäulen in der unmittelbaren Nähe. Dabei stelle ich fest, dass es einige Säulen gibt… aber die Preise waren mir noch ein Rätsel. Wieso muss ich an der selben Säule unterschiedliche Preise zahlen?! – schließlich zahlt an einer Tankstelle jeder den selben Preis! Hier fängt man an zu verstehen, dass die Elektromobilität in Deutschland scheinbar noch nicht „ganz angekommen ist“. Das hat mich jedoch nicht vom Thema abbringen können, da es – aus meiner Sicht – schließlich nur eine anfängliche Hürde darstellt. Man muss eben schauen wo man mit welcher App zahlt – damit kann ich leben! Ich denke aber auch, dass sich das in Zukunft ändern wird. (Regulierungen?!)

Neben den Lademöglichkeiten stellte ich aber auch schnell fest, dass es in meiner Nähe einige kostenlose Lade-Optionen gibt. Einige Möglichkeiten wäre sogar perfekt, da ich so oder so wöchentlich mehrfach in der Nähe dieser Säulen parke. (Einkaufen, Fitnessstudio, etc).

Ergo, hat man genügend Lademöglichkeiten im Alltag. Mit dem Tesla SuperCharge Netz ist man für Langstrecken ausreichend ausgestattet. Damit habe ich das Thema „Laden“ erst mal für mich abgeschlossen, da ich sowieso stark davon ausgehe, dass es sich in Zukunft eher bessern als verschlechtern wird. Je mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße kommen, desto besser wird die Lade-Infrastruktur werden.

Videos angucken und Berichte lesen wird aber auch irgendwann langweilig. Also beschloss ich mich in einem deutschsprachigen Tesla Forum anzumelden und mal „in die Runde“ zu fragen, ob jemand aus meiner Nähe mir das Model 3 zeigen kann. Erstaunlicherweise habe ich innerhalb von paar Stunden drei Angebote bekommen – hätte ich nicht gedacht! Teilweise von einem User, der über 50 km weiter weg wohnte und bereit wäre, mal vorbei zu kommen! (Er hat wohl echt Spaß am Tesla-Fahren 😉 )

Erste Tesla-Besichtigung

Paar Tage später war es dann soweit. Ich habe mich mit einem Tesla-Fahrer getroffen und durfte sein Model 3 LR RWD in Midnight Silver unter die Lupe nehmen. Wir trafen uns direkt am Auto. Ich war zuerst da… und er hat sich „angekündigt“. Als im Tesla die Klimaanlage anging, war mir schon klar: Gleich kommt der Tesla-Fahrer! 😉

Wir sprachen dann direkt über einige Themen:

  • Grundlegender Ablauf der Bestellung
  • Alltäglicher Umgang mit einem Elektrofahrzeug
  • Versicherungskosten
  • Lademöglichkeiten in der Nähe
  • etc

Dann zeigte er mir ganz grob die App und das Fahrzeug von außen. Dabei schaute ich insbesondere auf den Kofferraum bzw. auf die Kofferraumöffnung. Wie bereits oben beschrieben sollte das neue Auto ein Kombi werden. Mir war von Anfang an klar, dass das Model 3 kein Kombi ist und dass die Kofferraumöffnung nicht gerade groß ist. Vor Ort empfand ich die Öffnung jedoch größer als erwartet. (Vielleicht habe ich mich aber auch zu pessimistisch drauf eingestellt! 😉 )

Nach dem Kofferraum und dem „Frunk“ (vordere Ablage) ging es dann ins Innere. Sehr beeindruckend! Simpel, elegant, zeitgemäß aber gleichzeitig etwas futuristisch. Auf jeden Fall mal was anderes! Der etwas andere Ansatz im Design, wie das komplette Glasdach oder die Tür-Öffnungen, machen das Fahrzeug spannend. Man setzt sich rein und hat irgendwie nicht das Gefühl, dass man in einem (typischen) Auto sitzt. Man schaut sich um und sucht teilweise nach Sachen, die in einem anderen Fahrzeug ganz selbstverständlich sind. Einige Sachen, die dabei direkt auffallen:

  • Es gibt keine Tacho-Anzeige. Es gibt nur einen großen Bildschirm.
  • Es gibt keine typischen Lüftungsschlitze, die man regulieren kann. Es gibt nur einen von links nach rechts gezogenen Schlitz.
  • Es gibt keinen Ganghebel. Dafür gibt es mächtig Platz in der Mittelkonsole.
  • Es fehlen Köpfe. Naja, fehlen tun sie nicht, sie wurden einfach nur digitalisiert! 😉

Im Gegensatz zu vielen Videos und Beiträgen empfand ich die Sitze als sehr bequem. Ich würde sogar sagen, dass die Sitze bequemer waren als in allen anderen Fahrzeugen, die ich mir bis dato angeguckt habe.

Nach einer kurzen Übersicht durch die Funktionen am Bildschirm, ging es auf eine kurze „Tour um den Block“ – und das geräuschlos. Das ist ein sehr seltsames Gefühl. Es ist total ungewöhnlich, dass sich ein Auto einfach geräuschlos bewegt. Schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben! 🙂

Nachdem wir paar Meter „ruhig“ und „lässig“ gefahren sind, durfte ich die Power vom Model 3 spüren. Total krass. Nach so vielen Videos und Berichten war ich bereits „drauf eingestellt“, dass dort einiges an Power zu erwarten ist. Aber auch hier wieder: Man muss es einfach selbst erlebt haben. Um es kurz zu halten: Total beeindruckend, wie problemlos das Model 3 die Power auf die Straße bringt. Man selbst wird dabei ordentlich in den Sitz gedrückt… gedrückt… und gedrückt. Kein Schalten, keine Drehzahl und keine Unterbrechung in der Beschleunigung. Ich war überzeugt!

Nach der kurzen Tour quatschten wir noch etwas weiter über den täglichen Verbrauch und die Energierückgewinnung (Rekuperation). Anschließend ging es für mich mit geballter Information in mein altes Auto, autsch. 😉

Besuch beim Tesla Store

Am nächsten Tag (Samstag) wollte ich mir das Fahrzeug erneut in Ruhe anschauen. Dafür sind wir (Frau und Ich) nach Düsseldorf in den Tesla Store gefahren. Wir wollten uns das Model 3 in anderen Farben anschauen. Dort angekommen stellten wir schnell fest: Es stehen leider nur zwei Fahrzeuge im Store – und beide sind Midnight Silver!

Dennoch haben wir uns mal ins Auto gesetzt, etwas am Bildschirm rumgespielt und anschließend das Auto etwas genauer ins Detail genommen. Leider konnte man sich die Soundanlage nicht so richtig anhören, da hier das Volumen stark limitiert gewesen ist. Außerdem konnte man die Fensterscheiben leider nicht verstellen. Somit ist mir gar nicht aufgefallen, dass die hinteren Scheiben sich leider nicht komplett öffnen lassen. (Diese Information habe ich erst hinterher via YouTube erfahren)

Im Nachgang haben wir uns mit den Mitarbeitern etwas unterhalten und bzgl. der unterschiedlichen Farben erkundigt. Vor allem in Verbindung mit den unterschiedlichen Felgen. Die Farben konnte man sich zwar vor Ort anhand eines kleinen Models anschauen, jedoch leider nicht die Felgen. Der Mitarbeiter hat uns jedoch an einen in der Nähe liegenden Service Center verwiesen, wo wir unterschiedlichen Modelle in unterschiedlichen Farben finden sollten. 

Somit sind wir direkt zum Service Center gefahren. Eine ca. 30-40 Minuten lange fahrt mit der Bahn. Nachdem wir vor Ort angekommen sind, haben uns zwei Mitarbeiter in Empfang genommen, obwohl das Service Center eigentlich bereits geschlossen gewesen ist! Top! 🙂

Nach einem kurzen Gespräch – wo uns definitiv gesagt worden ist, dass das LR Model nicht mehr als RWD (Hinterradantrieb) verfügbar ist – führte uns ein Mitarbeiter durch die Parkplätze und zeigte uns die unterschiedlichen Farben. Und endlich konnte ich mir die Aero-Felgen anschauen. Etwas beruhigt war ich dann schon, denn die Felgen sehen in Wirklichkeit besser aus als auf den meisten Fotos.

Nach den gesammelten Erfahrungen sind wir dann wieder kurz in die Innenstadt und haben uns noch mal in ein Vorführfahrzeug gesetzt. Kurz gequatscht und uns eigentlich schon für das Auto entschieden. 😉

Geht die Rechnung auf?

Am nächsten Tag machte ich mir nochmal Gedanken zu den Kosten. Der Skoda Octavia würde mich ca. 41.000 Euro kosten. Dazu kommt eine Lieferzeit von ca. 6-12 Monaten. Diese Zeit habe ich eigentlich nicht, da mein Auto nächsten Monat bereits zum TÜV  muss.

Das Tesla Model 3 würde mich als LR AWD ohne den Advanced Autopilot ca. 57.000 Euro kosten. Voraussichtliche Lieferung im August 2019. Rechnet man vom Preis die Umweltprämie ab, bleiben immer noch 55.000 Euro. Also ca. 14.000-15.000 Euro mehr als der Octavia. Da ich davon ausgehe, dass ich das Auto min. 10 Jahre fahren werde (vermutlich / hoffentlich sogar länger), rechnete ich mir ganz grob die Ersparnisse für die 10 Jahre zusammen:

  • Steuer habe ich für den Octavia auf 350€ gesetzt. Etwas höher als die aktuellen Zahlen, aber machen wir uns nichts vor: Das wird sicherlich in den nächsten Jahren steigen. Somit bin ich bei min. 3500 Euro Ersparnis auf 10 Jahre. (Der Tesla ist 10 Jahre steuerfrei, danach ca. 69 Euro p. Jahr)
  • Beim Tanken (zur Arbeit und paar private Fahrten) habe ich Dieselkosten von ca. 1500 Euro pro Jahr gesetzt. Auch hier gehe ich von einer Preis-Erhöhung aus, die ich aber nicht einrechnen kann. Gehen wir also von 1500 Euro aus, was auf 10 Jahre gerechnet eine Summe von 15.000 Euro wären. Gehe ich von einer optimalen Situation aus, würde ich beim Tesla diese Kosten komplett sparen, da man kostenlos laden würde. Damit wollte ich nicht rechnen und habe somit 50 Euro pro Monat angesetzt. Das ist aktuell ein ziemlich realistischer Wert, da ich für ca. 8 Euro (Schnelllader) vollladen kann. Ich müsste einmal pro Woche laden. Das wären somit ca. 32 Euro pro Monat. Aufgerundet auf 50 Euro und ich sollte relativ sicher sein. So „sicher“, wie man eben in der Ausgangssituation sein kann.  Geht man also von der Annahme aus, dass ich ca. 50 Euro pro Monat für das Laden ausgebe, dann lande ich bei 600 Euro pro Jahr bzw. bei 6000 Euro in 10 Jahren. Somit also ein Ersparnis von ca. 9000 Euro.
  • Nun nehmen wir mal die Inspektionskosten dazu. Ich habe im Netz zahlen von maximal ca. 850 Euro in drei Jahren gelesen. Beim Skoda wäre ich bei ca. 1000 Euro auf 2 Jahre gerechnet, da man hier einmal eine „kleine Inspektion“ hat und anschließend eine „große“. Auf 10 Jahre gerechnet wäre ich bei einer Ersparnis von ca. 2000 Euro. (sehr viel Glaskugel)
  • Wichtig dabei zu erwähnen ist: Tesla verlangt keine Inspektion. Man könnte also auch erst nach vier Jahren zur Inspektion fahren. Oder eben gar nicht. Die Garantie verliert man dabei nicht – anders ist es beim Octavia!

Ohne zu tief zu gucken (z. B. TÜV etwa günstiger, da keine Abgasuntersuchung, etc.) wäre ich bei einem Ersparnis von ca. 14.500 Euro. Damit wären die Kosten zum Octavia ungefähr gleich.

Was ich überhaupt nicht eingerechnet habe, sind Sachen wie:

  • Zukünftige Risiken beim Diesel, da Euro-6d-TMP
  • Größerer Verschleiß beim Verbrenner (z. B. Bremsen)
  • Generell mehr Verschleiß-Teile beim Verbrenner
  • „Ständiges“ Nachfüllen von Motoröl abseits der Inspektion
  • Kurzstrecken-Probleme mit einem Verbrenner (die man beim EV nicht hat)
  • Mögliche kostenfreie Lade-Option auf der Arbeit
  • Kostenfreie Parkplätze für EV
  • Der Spaß des Elektroantriebes! 🙂

Zum Thema Kombi habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht. In der Vergangenheit habe ich einen Kombi selten benötigt. Sollte ich also in der Zukunft einen Kombi brauchen, dann wäre ein Mietauto sicherlich eine gute Alternative. Das grundsätzliche Ladevolumen reicht mir jedoch sicherlich in den meisten Situation im Model 3 aus. Somit stand für mich fest: Ein Verbrenner wird’s nicht – ich habe mein Auto gefunden.


Die Rechnung hat sich nach der Preisanpassung seitens Tesla nochmal geändert. Bei dem Grundunterschied von ca. 15.000 Euro muss man also ca. 6.000 Euro abziehen. Sprich: Der Ausgangswert für den Unterschied liegt bei 9000 Euro. (statt oben angenommen 15.000 Euro)

Mehr dazu in diesem Blog-Beitrag


Bestellung

Zur Bestellung möchte ich eigentlich gar nicht viel schreiben. Es ist einfach, schnell und zeitgemäß.

Man wählt das Model 3 aus und hat anschließend drei Variante zur Auswahl:

  • Standard Range Plus (partieller Premium-Innenraum)
  • Long Range (Premium-Innenraum)
  • Performance (Premium-Innenraum)

Anschließend wählt man eine Innenfarbe (weiß oder schwarz) aus und wählt dazu die Außenfarbe:

  • kostenfreie Solid Black
  • Pearl White Multi-Coat
  • Midnight Silver Metallic
  • Deep Blue Metallic
  • Red Multi-Coat

Abschließend kann man noch die Felgen auswählen und die Option „Winterreifen“ und „Anhängerkupplung“ hinzuwählen.

Das war’s. Hat man sich dafür entschieden, muss man eine Anzahlung von 2000 Euro machen und man ist mit der Bestellung durch. Quasi in 2 Minuten vom Smartphone erledigt. So entspannt war Auto-Kaufen noch nie!  😉

Ich bin also die oben genannten Schritte durch und habe mein Auto innerhalb von max. 5 Minuten bestellt! Wichtig ist dabei: Benutzt immer einen Ref-Link für die Bestellung! Damit bekommst sowohl du als auch der Ref-Link-Besitzer (aktuell) 1500 km kostenfreies Laden am Tesla SuperCharger! Win-Win! Als kleines Dankschön, habe ich natürlich den Link von dem Tesla-Fahrer verwendet, der mir sein Auto vorgeführt hat! 🙂

Nach der Bestellung kriegt man übrigens eine unerwartete Bestellbestätigung! 😀

Am Ende ist es ein Model 3 Long Range (LR) als AWD (All-Wheel-Drive) geworden. Als Außenfarbe haben wir uns für Pearl White Multi-Coat und als Innenfarbe für Schwarz entschieden. Bei den Felgen habe ich lange hin und her überlegt und mich am Ende für die 18″ Aero-Felgen entschieden. Dabei waren folgende Argumente für mich ausschlaggebend:

  • Mit 18″ Reifen hat man etwas mehr Komfort – das Reisen ist entspannter
  • Etwas bessere Effizienz und somit etwas mehr Reichweite
  • Folgekosten sind geringer (Reifenwechsel) als bei 19″
  • Die Aero-Kappen sind abnehmbar. Sollten die mich also extrem stören, dann kommen sie halt ab!

Durch die Wahl des Long Range Models gibt es den Premium-Innenraum inklusive, somit entfiel hier die Auswahl.

Jetzt heißt es also: Warten und in der Zwischenzeit notwendige Sachen, wie die Versicherung, Nummernschilder, etc, abklären!


Update 16.08.2019

Am 16.08.2019 wurde meine Bestellung auf ein Base Performance Model 3 geändert. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag!

SuperCharge


Wenn auch du dir einen Tesla bestellen willst, dann würde es mich freuen, wenn du meinen Ref-Link verwendest!

Mein Ref-Link!

Ich hoffe, dass dir mein Erfahrungsbericht zur Bestellung und zu meinem Gedankengang geholfen hat. Solltest du noch Fragen haben, dann lasse es mich in den Kommentaren wissen. Oder schreibe mir eine Nachricht über das Kontaktformular! 🙂